anzeige
Advertisement
ARCHIVFORUMGALERIEKALENDERTICKET-SHOP
Startseite
News
CD-Reviews
Interviews
Konzertberichte
Festivalberichte
DVD-Reviews
Forum
Galerie
Kalender
Tourdaten
Gewinnspiele
Weblinks
Online-Shop
Suche
Neckbreaker-Team
Impressum
SUCHE
ZUFALLS-BILD
LOGIN





Passwort vergessen?
Noch kein Benutzerkonto?
Registrieren
BESUCHE UNS BEI
Twitter
 
Myspace
 
Facebook
RSS-FEED
Future Is Tomorrow - Fit To Die (Part 1) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Maik   
Dienstag, 2. März 2010

futureistomorrow_fittodie.jpgFUTURE IS TOMORROW kommen aus Italien, spielen progressiven Power Metal, haben im Herbst 2009 ihr erstes Album „Fit To Die (Part 1)“ in Eigenregie rausgebracht und das ist...ganz große Klasse. So einfach kann das manchmal sein. Normalerweise würde man bei solchen Voraussetzungen (labellose Band, Italien, Power Metal, dämlicher Bandname, durchwachsenes Cover) eher das Gegenteil erwarten, aber „Fit To Die (Part 1)“ braucht sich wirklich nicht hinter irgendwelchen anderen Alben zu verstecken, noch nicht einmal hinter den LABYRINTH Frühwerken, um einmal in Italien zu bleiben.

Das, was der italienische Fünfer auf seinem Debüt abliefert, hat Hand und Fuß und weiß über weite Strecken zu gefallen. Insgesamt haben es 8 Songs auf das Album geschafft, die es auf eine Spielzeit von fast einer Stunde bringen, woran man schon erkennen kann, dass kurze Songs nicht die Stärke von FUTURE IS TOMORROW sind. Macht auch nix, denn wenn man es schafft, sieben- oder achtminütige Songs wie „Awakening The Ghosts“ und „All For You“ so dermaßen spannend und mitreißend zu komponieren und zu arrangieren, dann darf das gerne so sein. Dramaturgie, Melodie, Härte - mit diesen Worten würde ich die Musik von FUTURE IS TOMORROW anpreisen, die im übrigen auch alles andere als typisch italienisch klingt. 

Auch textlich ist man weit von dem typischen Fantasykitsch entfernt, den man aus dem Stiefelland gerne mal vorgesetzt bekommt. „Fit To Die (Part 1)“ kann man durchaus als Konzeptalbum bezeichnen, in welchem es um einen toten Mann geht, der bei seiner eigenen Beerdigung zusehen kann: „A Dead Man, His Funeral, A Church, A Bunch Of People, A Male Choir, A Metal Band“, das sind die einleitenden Worte. Der genaue Inhalt der Story bleibt allerdings im Verborgenen, denn auf den Abdruck der Texte im Booklet hat man leider verzichtet. Zu diesem Konzept der Beerdigung passen dann auch die immer wieder, gerade am Anfang der Songs, eingestreuten lateinischen Chorgesänge hervorragend, die dem Songmaterial eine zusätzliche Tiefe verleihen.

Auch über die Produktion kann ich nur lobende Worte finden. Einen klaren und druckvollen Sound haben sich FUTURE IS TOMORROW da gebastelt, der immer Raum für die Feinheiten, wie die Keyboards und die Chöre lässt. Auch was das angeht, kann man kaum glauben, dass hinter „Fit To Die (Part 1)“ kein Label steht. Eigentlich kann es nur an dem schlechten Ruf italienischer Power Metal Bands liegen, dass sich für FUTURE IS TOMORROW noch kein label interessiert hat. Was mich allerdings etwas irritiert, ist die lange Zeitspanne von fast zweieinhalb Jahren zwischen den Aufnahmen und der Veröffentlichung. Warum?   

Das einzige, was nicht so ganz gelungen ist an diesem Debütalbum, ist der mit über 10 Minuten überlange Schlusstrack „The Day Of Retribution“, bei dem man das Wörtchen überlang gerne wörtlich nehmen darf. Weiß der Anfang mit dem schönen akustischen Part noch zu überzeugen, so fehlt dem Song mit fortschreitender Spielzeit immer mehr der rote Faden. Da sich aber die restlichen sieben Songs auf einem konstant hohen Niveau abspielen, lässt sich das verschmerzen. Eigentlich kann ich an dieser Stelle nur dazu auffordern, sich die ersten beiden Songs des Albums „Dead“ und „Another Soul“ (genialer Refrain!) mal reinzuziehen, Anhängern des verspielten, abwechslungsreichen Power Metals MÜSSTE das hier gefallen. Ich bin jedenfalls bereits auf „Fit To Die (Part 2)“ gespannt, das es hoffentlich geben wird. Macht unterm Strich mit einem kleinen Eigenproduktionsbonus, der im Prinzip überhaupt nicht nötig ist, starke 8,5 Punkte! (Maik)


Bewertung: 8,5 / 10

Anzahl der Songs: 8
Spielzeit: 57:03 min
Label: Eigenproduktion
Veröffentlichungstermin: 01.09.2009 
  Leser-Wertung: 9.5 / 10 Punkten, 2 Stimmen
Bewerte dieses Release:  









 
NECKBREAKER
Advertisement

TIPPS DER REDAKTION

Godslave vs. Impactor - Thrashed
Godslave vs. Impactor - Thrashed

Damage Threshold - Four Of A Kind
Damage Threshold - Four Of A Kind

Slaves Under Machine Gods - High Tech Performing Death Machine
Slaves Under Machine Gods - High Tech Performing Death Machine

BOOKMARK
VERWANDTE ARTIKEL
GEWINNSPIELE

Derzeit finden keine Gewinnspiele statt.
NÄCHSTE EVENTS
Fr Sep 03
5. Night Of The Prog Festival (St. Goarshausen)
Fr Sep 03
Wolfszeit Festival 2010 (Thüringen)
Sa Sep 04
Eisregen (Hamburg)
Mo Sep 06
Skeletonwitch + Warbringer (Berlin)
Mi Sep 08
Skeletonwitch + Warbringer (Hamburg)
Fr Sep 10
Heidenfest 2010 (München)
Fr Sep 10
Metal Embrace Festival (Barleben)
Sa Sep 11
Inquisition (Oberhausen)
Sa Sep 11
Heidenfest 2010 (Leipzig)
So Sep 12
Heidenfest 2010 (Berlin)
Der Pate 2




© 2010 Neckbreaker - Metal Webzine
The ultimate MetalToplist Gothic Toplist by nachtwelten BLACK PASSION Top 100 Best Metal Sites Enter to StayHeavy.de - Underdog Top Sites and Vote for this Site!!! _