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Persistense aus den Niederlanden ist
einmal mehr eine dieser Bands, deren Musik keine Höhepunkte,
Überraschungen oder Aha-Effekte bietet, sondern einfach nur soliden
Metal darbietet der keinem weh tut aber auch niemanden zu
Jubelschreien animiert.
Zwar hat der moderne Death/Thrash des
Quintetts mit seinen Melodien so seine Momente, aber wirklich
festigen kann sich die Musik nicht im Gedächtnis des Hörers, da man
einfach nur guten Standard bietet, nicht mehr aber auch nicht
weniger...
Die fünf Holländer sind durchaus
geschickt an ihren Instrumenten, leiden aber wie heutzutage so viele
Bands an fehlenden Wiedererkennungswert, markanten Songwriting und
einem ausdrucksstarken Auftreten. Dies liegt zum einen am recht
eintönigen Hardcore-Shouting von Sänger Stefan, als auch am
Recycling-Songwriting, bei dem Riffs von The Haunted mit Elementen
von Bay Area Thrash-Bands oder sogar diversen Death Metal-Acts
(Obituary, alte Pestilence oder Asphyx kommen mir da in den Sinn)
gemixt werden. Auch die hier und da eingestreuten schwedischen
Melodie-Riffs können das Debüt-Album der Holländer nichts wirklich
aufpeppen, da auch hier nichts Markantes hängenbleibt. Zwar ist die
Produktion schön organisch und dennoch angenehm druckvoll, aber eine
gute Produktion und fähige Musiker können noch lange nicht über
ein mangelndes Songwriting hinwegtäuschen.
Von daher kann ich für diesen
Durchschnitts-Metal auch nur eine durchschnittliche Note vergeben,
sorry Jungs... (Leimy)
Bewertung: 5/10
Anzahl der Songs: 9
Spielzeit: 44:50 min
Label: Deity Down Records
Veröffentlichungstermin: bereits
veröffentlicht
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