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Re:Konzertberichterstattung (1 Betrachter)
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Thema: Re:Konzertberichterstattung
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Konzertberichterstattung 02.08.2009 21:06
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Hallo Sebastian,
soeben bin ich auf eure Seite gestoßen und durfte mir die literarischen Ergüsse durchlesen. Da ich selbst an diesem Tag vor Ort war und mir alle Bands anschauen konnte wundere ich mich doch ein wenig über die dargebotene Kritik.
Ich muss an dieser Stelle wirklich hinterfragen ob du tatsächlich vor Ort warst oder nur vom Hören - Sagen diese Berichte verfasst hast.
Zunächst einmal ist es verständlich dass du ein Sodom - Fan bist aber man sollte doch jedem Menschen seinen Musikgeschmack lassen. Ich finde es Schade, dass du, obwohl alle Rockrichtungen von einem Urgestein abstammen, deine eigene Musikrichtung so nieder machen musst. Du beleidigst Leute ohne Grund was ich für deine Position etwas anmaßend finde. Im Grundgesetz wurde zwar die Meinungsfreiheit niedergeschrieben, aber den Journalisten damit kein Freifahrtsschein für verbale Tiefschläge erteilt.
Fangen wir doch mal mit der Band und deren Anhängern an, die du wohl weil sie nicht aus dem Saarland sind, von Anfang an als schlecht darstellst.
Avenue 6 Left kommen aus PS soweit, so richtig. Und dann gehts schon los mit dem Schubladen- Denken... wer sagt dass Deathcore eine standartisierte Musikrichtung ist die immer dem gleichen Schema folgen muss??? Wenn dem so ist dann schick mir einfach mal ne Definition damit ich deinen Gedankengang nachvollziehen kann. Sollte man nicht eher die musikalische Fertigkeit dieser Jungs erwähnen statt sie zu verurteilen weil einem die Musikrichtung an sich nicht gefällt? Des Weiteren haben nicht die Deatchcore- Bands das Violent Dancing erfunden, es ist aus der Masse geboren. Drum frage ich mich nun warum man die Anhänger als Idioten etc. kompromitieren muss. Es ist eine aggresive Art sich zu der Musik auszutoben, das stimmt, aber an diesem Abend, wurde von allen Teilnehmern des "Kung - Fu" darauf geachtet dass niemand verletzt wird der nicht diese Art des Körperausdrucktanzes gewählt hat. Als nächstes komme ich dann zu dem von dir erwähnten "Rumgehampel" auf der Bühne. Wie du selbst gesagt hast, war es an diesem Abend ein Newcomer - Wettbewerb. Bei Ikonen wie Sodom ist es klar dass das Publikum von Anfang an mitzieht, diese Band kann es sich nach 27 Jahren Bühnenpräsenz erlauben eine mehr oder weniger Standperformance abzuliefern ohne dabei einbußen im Publikum hinnehmen zu müssen. Da aber alle Bands Newcomer waren ist es doch klar dass mehr Bewegung auf der Bühne sein wird, allein schon um Blicke auf sich zu ziehen, was sich dann eventuell auf den Stimmzetteln niedergeschlagen hat. Es ist also in meinen Augen nicht verwerflich eine Show auf der Bühne zu präsentieren, man denke nur an Kattowitz 1989 als Sodom die Bühne mehr oder weniger zerlegt haben.
Ich fand alle Bands an diesem Abend gut hörbar und bin über die Fingerfertigkeit so mancher Gitaristen hellauf begeistert gewesen.
So das war auch schon alles was ich dir zu deinen Kommentaren schreiben möchte.
An dieser Stelle merke ich nur noch an, dass der Idiot der mal schnellstmöglich zum Ohrenarzt gehen sollte, nun gemäß §§ 185f StGB Anzeige wegen Beleidigung gegen die Website erstatten wird.
Ich hoffe dass die nächsten Berichte einfach etwas neutraler und Könnenbezogener berichtet werden.
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Mika (Admin)
950 Beiträge
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Re:Konzertberichterstattung 04.08.2009 23:16
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Hallo Sabrina,
erst mal vielen Dank für Dein Feedback und Deine Kritik an unserem Bericht. Wir versuchen, jede Leserstimme, die uns erreicht, ernst zu nehmen und deshalb möchte ich mich - wenn auch knapp - zu Deinem Posting äußern. Ich schreibe stellvertretend für Sebastian als Moderator dieses Forums.
Ich will auch gar nicht großartig auf einzelne Details eingehen, sondern versuche, Deine Kritik möglichst umfassend zu beantworten.
Ein Review stellt IMMER die subjektive Meinung des Verfassers dar, da der Schreiber keine andere Wahl hat, als seine Eindrücke des Abends in einem Konzertbericht niederzuschreiben. In wie weit er sich dabei um Objektivität bemüht, ist letztendlich seine Sache, kann er mit einer Band jedoch so GAR nix anfangen, sind die Grenzen zur Satire bzw. Polemik fließend, und diese bedienen sich nun mal den Elementen der Übertreibung, Zynismus, Sarkasmus, etc., wobei noch nicht mal irgendwer persönlich angegriffen oder beleidigt wurde.
Dass solch ein Artikel (oder Teil des Artikels) bei der betroffenen Band und deren Anhängern auf wenig Gegenliebe stößt, ist nur zu gut verständlich, lässt sich aber leider nicht ändern.
Da der Bericht versucht, den ganzen Abend zu beschreiben, gilt das natürlich nicht nur für die Musik oder das Stageacting der Band sondern auch für Nebenerscheinungen wie Violent Dancing - es gefällt oder gefällt nicht. Und dass gerade Violent Dancing (genau wie Walls Of Death) immer wieder ein Reizthema ist, wirst Du schnell merken, wenn Du Dir die Berichterstattung jenseits der "Core"-Szene anschaust.
Von daher hoffe ich, dass ich ein paar Deiner offenen Fragen beantworten konnte und wünsche Dir dennoch viel Spaß beim Stöbern auf neckbreaker.de.
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