Gruppenzwang

jagpanzer thedeviantchordnb mehrfachwertungVon einer Sensation zu sprechen, wäre vielleicht etwas zu hoch gegriffen, aber damit, dass JAG PANZER nochmals ein neues Studioalbum veröffentlichen würden, ja damit war vor ein paar Jahren wirklich nicht zu rechnen. „The Scourge Of The Light“, das rückblickend betrachtet im Jahr seiner Veröffentlichung nicht ganz so einschlug wie erhofft, hat inzwischen bereits mehr als sechs Mal 365 Tage auf dem Buckel, das vorletzte Album „Casting The Stones“ stammt aus dem Jahr 2004, was gefühlt eine halbe Ewigkeit her ist.

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BCC BCIVV smallnb mehrfachwertungDass es überhaupt ein weiteres BLACK COUNTRY COMMUNION-Album geben würde, war für mich schon die Nachricht des Jahres. Dass es dann auch recht schnell mit dem Nachfolger zu „Afterglow“ gehen würde, hätte ich nicht erwartet. Doch nun sitze ich hier, und seit Wochen läuft „BCCIV“ auf Dauerrotation, BLACK COUNTRY COMMUNION machen ihrem Namen erneut alle Ehre.

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anathema theoptimistnb mehrfachwertungNach 20 Jahren als leidenschaftlicher Musikhörer kommt es ehrlich gesagt nicht mehr allzu oft vor, dass man sich bereits frühzeitig auf eine neue Veröffentlichung freut. Das neue Album von KARI RUESLATTEN wird beispielsweise so ein Fall sein, Standards wie ACCEPT, RAGE oder ICED EARTH nimmt man da mehr so mit, wenn sie halt da sind, bei einer Band wie ANATHEMA sieht die Sache dann schon wieder anders aus. Dem aktuellen Studioalbum „The Optimist“ habe ich mit einer Mischung aus Vorfreude und Angst entgegengefiebert, Freude weil es nur wenige Bands gibt, die mich so sehr geprägt und die mich so sehr fasziniert haben wie dieses britische Kollektiv, Angst insofern, dass man bei ANATHEMA vorher nie so ganz genau weiß, was man denn tatsächlich auch bekommt, denn die Band hat es über inzwischen zwei Dekaden geschafft in gleich mehreren Stilen eigene Akzente zu setzen und Stillstand scheint für die beiden Cavanaugh Brüder tatsächlich Rückschritt zu bedeuten.

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paradiselost medusanb mehrfachwertungNicht zum Wohle all ihrer Fans haben sich die Dark Metal-Großmeister in ihrer Karriere schon weit aus dem Fenster gelehnt. Die todesmetallischen Anfänge haben sie früh hinter sich gelassen, dem Gothic Metal seinen Namen gegeben, um sich mittels Elektronik fast in die Sphären von DEPECHE MODE vorzuwagen. Seitdem sind PARADISE LOST ein Stück zurück gerudert, haben es sich aber in einer Nische irgendwo dazwischen bequem gemacht. Auf dem letzten Album "The Plague Within" waren plötzlich wieder eindeutige Death Metalelemente zu vernehmen, was ihnen vor allem Respekt entgegengebracht hat, denn nach so langer Zeit war das ebenso mutig wie seinerzeit "One Second". Nun bleibt die Frage, ob das Mitwirken bei VALLENFYRE und BLOODBATH den Herren Mackintosh und Holmes genug Raum gibt, ihre alte Leidenschaft auszuleben, oder diese auf "Medusa" eher noch anstachelt.

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accept riseofthechaos200nb mehrfachwertungNachdem es seit Wiederaufnahme der Solinger Stahlschmiede Schlag auf Schlag ging, haben sich die Herren nun drei Jahre Zeit gelassen, um neues Material aufzunehmen. Man muss allerdings sehen, dass man das letzte Output "Blind Rage" in Europa zweimal betourt hatte und anschließend noch mit SABATON unterwegs war. Dazu trennte sich das Kerntrio von Stefan Schwarzmann und Herman Frank, und engagierte mit Uwe Lullis einen neuen Gitarristen und Christopher Williams einen Neuzugang an den Kesseln. Doch nun hat das Warten ein Ende, "Rise Of The Chaos" heißt die Langrille und soll den Lauf fortsetzen, den ACCEPT in den letzten Jahren hatten.

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Pfaelzers Avatar
Pfaelzer antwortete auf das Thema: #21584 1 Monat 4 Tage her
Sehe ich ähnlich, das ist nach der Reunion das erste reine Nummer-Sicher-Album, schade! Mich wundert es echt, dass es hier so viel besser abschnitt als "Blind Rage"?!
Andreass Avatar
Andreas antwortete auf das Thema: #21583 1 Monat 5 Tage her
"i need you, like a hole in my head!"

ACCEPT veröffentlichen heute ihr neues Album "Rise Of Chaos" was zunächst nach Kreator aussieht aber doch eher Heavy Metal statt Thrash Metal ist. Hat seine Momente und ein paar Songs die sich auch mal im Ohr festsetzen, glänzt jedoch überwiegend mit uninspirierten Wiederholungen alter Glanztaten und wie immer ohne "Metal Heart" oder "Fast As A Shark" - Nachfolger ;)
Klingt gut während der Autofahrt, bleibt jedoch auf lange Sicht unter dem Status einen Klassikers und kann als ordentliches Lebenszeichen gewertet werden. Live sind ACCEPT ja eh eine ganz andere Nummer. Dies Album ersetzt die energetische Liveperformance der Herren nicht, denn es wirkt einfach zu roboterhaft.

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