Gruppenzwang

annihilator forthedemented 200nb mehrfachwertungJeff Waters könnte man wohl glatt als einen der stursten Kerle im Metal überhaupt bezeichnen. Anders ist es wohl kaum zu erklären, dass der Kanadier seine Band trotz aller Widrigkeiten seit nunmehr 33 Jahren am Leben hält. Wobei die einzige Konstante bei ANNIHILATOR in all den Jahren der Gitarrist und Sänger selbst war. Ansonsten sah man in der Geschichte der Gruppe sehr viele Musiker kommen und gehen.

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europe walktheearthnb mehrfachwertungMittlerweile haben sie sich endgültig wieder in der Hard Rockszene festgesetzt, was zu Beginn nur ein Traum einiger Achtzigerfetischisten war, ist seit nunmehr vierzehn Jahren Wirklichkeit. Dabei hat man sich längst Relevanz abseits des ewigen Superhits geschaffen, was bereits fünf Alben seit der Reunion belegen. Bis zu "Bag Of Bones" konnten EUROPE sich kontinuierlich steigern, der Nachfolger "War Of Kings" war nur deshalb schwächer, weil Studiomagier Kevin Shirley keine Hand angelegt hatte. Stattdessen übernahm RIVAL SONS-Produzent Dave Cobb den Job und machte die Band etwas mutiger, was viele Kritiker lobten. Mit dem selben Team haben die Schweden nun "Walk The Earth" eingespielt, an Selbstvertrauen mangelt es ihnen ohnehin nicht.

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wucan reapthestormnb mehrfachwertungWer auf der Suche ist nach einer Band, welche die ungestüme, kompromisslose künstlerische Freiheit propagiert und für sich in Anspruch nimmt, wird bei der sächsischen Band WUCAN perfekt fündig. Das Potential dieser Band hat sich bereits auf ihrem Debütalbum „Sow The Wind“ abgezeichnet, aber was Francis Tobolsky und ihre drei Mitstreiter auf ihrem dieser Tage erschienenen Zweitwerk „Reap The Storm“ anbieten, sprengt Grenzen, löst sich von kreativen Fesseln und sorgt dafür, dass man jenseits von einfachen „geil versus scheiße“ Kategorien über Musik diskutieren kann. Ich kann mich an kaum ein anderes Werk in den letzten Jahren erinnern, das den Hörer vor so große Herausforderungen stellte. Ds Debüt war dagegen in der Tat nur ein laues Lüftchen. Diese Aussage ist für den Augenblick auch erst einmal wertneutral zu verstehen, es steht außer Frage, dass WUCAN hier ein besonderes Tondokument erschaffen haben, das sagt aber natürlich noch nichts über die tatsächliche Qualität aus.

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Pfaelzer antwortete auf das Thema: #21769 1 Monat 2 Wochen her
Mir geht es ähnlich wie Maik, wenn ich einen roten Faden suche, nehme ich das Buch meiner Tochter von der Katze Millie, dort zieht sich einer über ale Seiten, was hier nicht der Fall ist. Vieles will nicht so recht zusammen passen, irgendwo hat die Band zuviel gewollt, obwohl man ihr durchaus Klasse zugestehen muss. Psych, Kraut, Blues, Prog, das kriege ich ja alles noch irgendwie unter meinen Hut, wobei ich diesen 70er DDR-Folkprog von "Wie Die Welt Sich Dreht" und "Falkenlied" richtig gut finde. Aber die treibenden Metalanleihen sind dann eindeutig zuviel, dass will und kann nicht passen, die Bridge von "Out Of Sight, Out Of Mind" ist klar bei "Kiss Of Death" von DOKKEN belehnt. Auch wenn ich weiß, dass mich Francis Tobolsky hassen wird, dass ich sie mit dem größten Sexprotz der Hair Metalszene in einem Satz nenne. ;-)

FooFighters Concrete and Gold FooFast drei Jahre liegt "Sonic Highways" nun zurück. Noch immer zählt es für mich zu einem der besten FOO FIGHTERS-Alben. Noch immer ist mir die Rede von Frontmann Dave Grohl an Lemmys Beerdigung im Kopf. Noch immer bin ich der Meinung, dass die FOO FIGHTERS in Europa zu wenig Anerkennung erhalten, und schon wieder läuft eine FOO FIGHTERS-Platte bei mir auf Dauerrotation.

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threshold legendsoftheshire200nb mehrfachwertungVor den Aufnahmen zum zehnten Album geriet das seit zehn Jahren stabile Line-Up gehörig ins Wanken. Die Prog Metaller trennten sich zum wiederholten Mal von Sänger Damian Wilson und der zweite Gitarrist Pete Morten wollte sich auf eigene Projekte konzentrieren. Während Karl Groom die sechs Saiten alle alleine einspielte, gab es auf der Frontmannposition eine weitere spektakuläre Rückholaktion. Glynn Morgan, der 1994 die zweite Scheibe „Psychedelicatessen“ einsang kehrte nach langer Zeit zu den Briten zurück.
Fans von THRESHOLD warten ja schon länger auf ein wirklich großes Werk, auch wenn selbst die beiden Wilson-Longplayer noch starke Statements waren. Doch seit dem Überflieger „Hypothetical“ geht es in ganz kleinen Schritten abwärts, so gering, dass selbst die beiden nachfolgenden „Critical Mass“ und „Subsurface“ noch als Klassiker durchgehen. Nun gehen sie mit dem Konzeptdoppeldecker „Legends Of The Shires“ und runderneuerter Besetzung an den Start und durchaus ein Risiko ein.

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