Razorbats coverart

Als wir im Dezember das Video zu „Social Rejects“ hier bei uns veröffentlicht haben, war mir bereits klar, dass „Razorbats II“, die neue Scheibe der norwegischen RAZORBATS, ein echter Volltreffer werden wird. Der Eindruck verstärkte sich durch „Sister Siberia“, der zweite Song, der vorab des CD-Releases rausgehauen wurde.

 

Mit ihrem Debüt-Album „Camp Rock“, mit dem besonderen Highlight „Kids oft he 70s“ hatte die Band 2015 bereits international ordentlich für Aufsehen gesorgt, bei den US-Amerikanern von Glitter2Gutter reichte es sogar für den Titel „Album des Jahres“. Es folgten Touren mit Bands wie DANKO JONES oder RISE AGAINST. In der Zwischenzeit hat sich viel im Line-Up getan: Paulie Vercouteren (HOLLYWOOD VAMPIRES, VIRGINIA HILL) ersetzte Sänger Even Berg, für Stig Sætevik übernahm Christoffer Haugerud (KILL CITY BANDITS) den Bass und Lead-Gitarrist Kjetil F. Wevling, neben Schlagzeuger Knut Wettre das einzige Original-Member, bekam mit Asle Tangen (BABYLON BASTARDS) einen Rhythmus-Gitarristen an die Seite gestellt.

Das Mitreißendste an den RAZORBATS ist sicherlich, dass sie zwar auf der einen Seite viele Erinnerungen wecken an bereits vor langer Zeit lieb gewonnenes, gleichzeitig jedoch klingen, wie nichts, was man jemals zuvor gehört hat. Ihnen gelingt es auf eine unnachahmliche Weise ihren unverkennbar eigenen Stil zu kreieren und diesen mit den besten Elementen des 70er Glam, 80er Hair Metal und zeitgenössischem Skandirock zu verschmelzen. Was dabei raus kommt will man, nein muss man, schließlich unzählige Male in der Endlosschleife hören, ohne auch nur einen Track überspringen zu wollen – Denn bei jedem neuen Anhören entdeckt man neue Facetten und besondere Momente. Es rockt, es groovt, und auch die Gänsehaut-Momente („Talk All Night“) kommen in keinster Weise zu kurz. Den Außenseitern und Misfits eine Stimme geben wollen sie – und klingen dabei als könnten sie es mit jedem musikalischen Goliath aufnehmen.

Meine Erwartungen waren nach den beiden wie erwähnt sehr gelungenen Appetizern bereits sehr hoch gesteckt, dennoch wurden sie noch deutlich übertroffen. „Razorbats II“ ist für mich schon jetzt im Februar ein heißer Anwärter auf den Titel „Album des Jahres“. Bleibt zu hoffen, dass uns die fünf Nordlichter sehr bald auch live auf Tour in Deutschland beehren. (Manu)

Bewertung:

Manu9,5 9,5 / 10

Anzahl der Songs: 10
Spielzeit: 36:30 Minuten
Label: Rob Mules Records
Veröffentlichungstermin: 16.02.2018

 

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