habitualsins personaldemonsDiese Stimme. Irgendwie kommt die mir bekannt vor. Mit dem Blick auf das Infoblatt fällt es mir ein: ICARUS WITCH! Diese mittlerweile leider aufgelöste Band fand ich schon immer zutiefst unterbewertet. Matthew Bizilia war der Sänger (hier auch für Bass, Percussion und Keys verantwortlich) und auch auf „Personal Demons“ fällt sein Organ positiv auf. Wobei er bei HABITUAL SINS wesentlich schneidender und giftiger agiert und mich desöfteren an einen Mike Howe von METAL CHURCH erinnert.

Weiter mit von der Partie ist Gitarrist/Keyboarder Steve Pollick (ebenfalls ex-ICARUS WITCH & ORDER OF NINE) und Jim Dofka (ex-DOFKA, ex-PSYCHO SCREAM, ex-SCREAMER, LEATHER LEONE). Geboten wird uns relativ düsterer US-Powermetal irgendwo zwischen old HERETIC, VICIOUS RUMORS und METAL CHURCH mit filigranen Gitarrensoli und fetter Achtziger Schlagseite gibt es zu bestaunen. Natürlich erfinden die Jungs das Genre auch nicht neu, doch sie bieten Altbewährtes in neuem Glanz. Man nimmt ihnen den Spaß und die Leidenschaft einfach ab. Von den 10 Songs gibt es einige Highlights zu hören wie das eröffnende „Ravens“ oder „I Pray For You“, von dem ein Video existiert. Oder wie wäre es mit „Kiss Of Shame“ oder dem endgeilen „Far Beyond Hades“?
Totalausfälle sucht man vergebens. Ein homogenes Album, das Genrefreunde begeistern wird: True as steel und mit permanenter Halswirbelverenkgefahr. Buy or die! (Ralf)


Bewertung:

Ralf8,0 8 / 10

Anzahl der Songs: 10
Spielzeit: 40:04 min
Label: Pure Steel Records
Veröffentlichungstermin: 20.01.2017

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