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11. Januar 2012
THE MAN-EATING TREE sind wohl untrennbar mit SENTENCED verbunden. Nicht nur, daß Vesa Ranta, seines Zeichens damals der Drummer bei SENTENCED, die Band gegründet hat, sondern auch der viel zu früh verstorbene Miika Tenkula sollte eigentlich bei den Finnen die Gitarre bedienen. Als Ersatz für ihn stieg Janne Markus bei THE MAN-EATING TREE ein, der bis 2010 auch noch bei POISONBLACK, der Band von SENTENCED-Frontmann Ville Laihiala, spielte, und wurde zum Hauptsongwriter, der den Sound von THE MAN-EATING TREE maßgeblich prägte. Seit 2010 hat man mit Antti Karhu auch einen zweiten Gitarristen am Start, der mit "Exhaled" auch gleich einen Song zum neuen Album "Harvest" beisteuerte. Die Scheibe erscheint gerade mal 14 Monate nach dem Debüt, ist musikalisch jedoch alles andere als ein Schnellschuß. Und mit SENTENCED hat es auch nur wenig zu tun.
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09. Januar 2012
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Wer Lust dazu hatte nach all dem vor- und nachweihnachtlichen Stress das „aktuelle Jahr“ mit einer Portion skandinavischem Metal zu eröffnen, der hatte am 03.01. in Saarbrücken DIE Gelegenheit dazu. Nach fast zwei Day-Off-Tagen, den der Tourtross in Saarbrücken überstehen musste (mein Beileid -> an Silvester spielte man noch einen Gig in Pratteln), stand an einem herbstlich-ungemütlichen Dienstagabend die erste Show der „Beginning Of Times Tour 2011-2012“ in diesem Jahr auf dem Programm der Garage. Und im Vergleich zum Konzert vor vier Jahren im Roxy (R.I.P.) hatten dieses Mal fast doppelt so viele Metalfans und Neugierige Lust zu kommen, und es sollte sich nicht nur wegen AMORPHIS lohnen!
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06. Januar 2012
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Heute steht das Black Troll Winterfest auf dem Programm. Dabei handelt es sich um ein Ein-Tages-Pagan-Festival, das in Mülheim an der Ruhr stattfindet. Zum Ziel hat man sich gesetzt, eines der größten Pagan-Indoor-Festivals Deutschlands zu werden. Hervorgegangen ist das ganze aus der Zusammenarbeit der Labels Black Bards Entertainment und Trollzorn, die gemeinsam schon mehrere Festivals und Touren organisiert haben. Dabei ist natürlich ein Großteil der spielenden Bands bei diesen beiden Labels unter Vertrag. Auch machen zwei Tourneen hier Station, die "Dead Tyrants Tour" mit MOONSORROW, TÝR und CRIMFALL und die "Black Trolls Over Europe Tour" mit SUIDAKRA, WAYLANDER, ODROERIR, XIV DARK CENTURIES, CRUADALACH und CHAIN OF DOGS, die auf dem Black Troll Winterfest ihren Tourauftakt hat. Daneben sind heute noch einige hochkarätige Headliner und Co-Headliner mit im Drachenboot. Insgesamt sollen ganze 15 Bands aus 10 Nationen aufspielen. Um dieses Pensum zu schaffen, betritt die erste Band bereits kurz nach 10:00 Uhr die Bühne. Bei einer Anfahrtszeit von ca. 3 Stunden ist das für mich kaum zu schaffen. Doch da am frühen Samstagmorgen sich Ottonormalbürger offenbar nochmal rumdreht und in die Laken kuschelt, brettert der Metaller bereits über die Autobahn und erreicht so um 10:30 die RWE-Halle in Mülheim.
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31. Dezember 2011
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Das Knock Out Festival gehört seit 2005 zu den bedeutendsten Indoor-Metalfestivals in Deutschland und nach einer Pause im Jahr 2010 fand es in diesem Jahr zum bereits vierten Mal statt, wie immer in Karlsruhe und natürlich auch wieder in der geräumigen Europahalle, die für ein solches Event prädestiniert zu sein scheint. Bei einem Fassungsvermögen von mehr als 10000 Personen war die Europahalle zwar selbstverständlich nicht ausverkauft, aber mit mehr als 4500 Besuchern (offizielle Angabe), ich hätte sogar noch ein paar mehr geschätzt, war die Halle einerseits jederzeit gut gefüllt, andererseits war so aber auch genug Platz, um sich auch gemütlich zurückziehen zu können. Dazu lud nicht nur ein extra eingerichteter Ruhebereich im hinteren Teil der Halle ein (dummerweise ohne Sicht auf die Bühne), sondern auch die seitlich aufgestellten Tribünen wurden rege als Sitzmöglichkeit genutzt.
Gute Gründe zum Ausruhen gab es während der gut 8 Stunden eigentlich keine, denn im Gegensatz zu anderen Festivals wurde das Billing nicht mit unzähligen Bands aufgefüllt, die eh kaum einer sehen will. Sechs Bands waren bereits mehr als genug, die allesamt für gute Unterhaltung sorgten, so viel sei schon mal verraten.
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29. Dezember 2011
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Auch wenn die Meinungen über die neue von ARCH ENEMY nicht nur bei uns in der Redaktion auseinandergehen, scheint die Begeisterung für ARCH ENEMY live nach wie vor ungebrochen zu sein, denn die Garage war an diesem Mittwoch Abend ähnlich gut besucht wie vor einigen Wochen bei EDGUY, nur als Beispiel zum Vergleich. Anteil daran dürften zumindest zu einem kleinen Teil auch die beiden offiziellen Vorbands gehabt haben, die nicht nur musikalisch gut zum Headliner passten, sondern auch in ihren Genres mit zu den aktuell besten gehören, WARBRINGER: Thrash Metal, CHTHONIC: Black Metal. Let The Khaos Begin!
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27. Dezember 2011
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Bei ICED EARTH hat sich im letzten Jahr so einiges getan. Nach 3 eher mauen Alben ist die Band fast schon in der Versenkung verschwunden. Matt Barlow hat die Amerikaner nach einer Abschiedstournee auf den Sommerfestivals zum zweiten Mal und nun wohl endgültig verlassen. Als Nachfolger gewannen die Amerikaner Stu Block, bisher Sänger von INTO ETERNITY. Noch während man mit Matt Barlow in Europa tourte, begann man mit Stu Block die Aufnahmen des neuen Albums, das im Oktober erschien. Als Appetitanreger gab es eine Neueinspielung von „Dante’s Inferno“, die bereits mit dem neuen Sänger Stu Block aufgenommen wurde. Und schon hier merkte man: Der Kerl kann was. „Dystopia“ schaffte dann, womit niemand mehr gerechnete hätte – die Scheibe schlug ein wie eine Bombe und wird zu Recht als bestes Album seit „Horrorshow“, von vielen sogar als bestes Album seit „Something Wicked This Way Comes“ bezeichnet. Grund genug, sich vor dem Konzert in Ludwigsburg mit dem neuen Mann am Mikro zu unterhalten.
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26. Dezember 2011
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Kaum ein Abum wurde gleichzeitig so sehr herbei gesehnt wie dann nach Veröffentlichung so kontrovers diskutiert wie "Illud Divinum Insanus". Nach langjähirger Pause kehrte der wohl beste Mainman des Death Metals EVER, Mr. David Vincenct, zu seiner Band MORBID ANGEL zurück und begeisterte ein paar Jahre in Folge zigtausende Fans auf Festivals und Clubshows. Nach einer gefühlten Ewigkeit wurde dann endlich das Comeback-Album mit Vincent am hypnotischen Gesang angekündigt. Die Death Metal-Welt war entzückt ...bis das Album dann erschien... Massive Industrial und Techno-Einflüsse ziehen sich durch das lang ersehnte Langeisen und spalten die Massen in "WTF???" und "Ach, egal jetzt".
Auf der Tour zum Album konnte man also gespannt sein, wie sehr sich diese Einflüsse in der Live-Show bemerkbar machen würden. Anheizen durften auf der Tour die Bands NERVECELL, BENIGHTED und NECROPHOBIC an einem Sonntagabend in der Saarbrücker Garage.
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21. Dezember 2011
Alle Jahre wieder...sind SUBWAY TO SALLY im Dezember auf Tour, seit einiger Zeit unter dem Motto „Eisheilige Nächte“ und alle Jahre wieder kommen SUBWAY TO SALLY dabei auch ins Saarland, um ihre treue Fangemeinde zu beglücken. Nimmt man's genau stimmt das zwar nicht so ganz, denn die Show in der Saarbrücker Garage ist, aus welchen Gründen auch immer, kein Bestandteil der „Eisheiligen Nächte“, sondern lediglich ein ganz normales SUBWAY TO SALLY-Konzert. Das macht sich darin bemerkbar, dass man im Vergleich zu Fürth, Gießen, Bochum oder Potsdam auf einige zusätzliche Vorbands verzichten muss, u.a. FIDDLER'S GREEN (schade), TANZWUT und LETZTE INSTANZ (beide Male Gotts sei Dank), was einen unweigerlich zur Frage bringt, warum SUBWAY TO SALLY eigentlich meistens so besch...eidene Vorbands dabei haben. In Saarbrücken sind das nur MEGAHERZ; wie sagt der Mathematiker: "quod erat demonstrandum“!
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20. Dezember 2011
Nach drei eher mittelprächtigen Alben, die nicht wirklich überzeugen konnten, haben ICED EARTH im Oktober mit „Dystopia“ wieder ein absolutes Meisterwerk abgeliefert. Es scheint, als hätte Stu Block, Nachfolger von Matt Barlow, der die Band nach den Summer Festivals verlies, um mehr Zeit für seine Familie zu haben, frischen Wind in die Band gebracht. Nach den Erfahrungen mit Tim „Ripper“ Owens war man eigentlich skeptisch, was den neuen Mann am Mikro angeht, doch mit der Neueinspielung von „Dante’s Inferno“, die es vorab zum kostenlosen Download gab, konnte der Mann schon überzeugen und spätestens mit Erscheinen des Album war klar: Der Kerl hat’s drauf. Nun sind ICED EARTH seit rund 6 Wochen on the road, um „Dystopia“ zu promoten. Das Konzert in Ludwigsburg ist dabei das letzte in Zentraleuropa, es folgen nur noch zwei Konzerte in der Türkei und auf Zypern. WHITE WIZZARD haben die Tour unterwegs aus Geldmangel abgebrochen, sie fehlen schon geraume Zeit.
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19. Dezember 2011
Die Wahl zur Prog-Platte des Jahres fällt in diesem Jahr so schwer wie schon lange nicht mehr, da fast alle Bands mit ihren Veröffentlichungen überzeugen konnten. DREAM THEATER mit „A Dramatic Turn Of Events“, SUBSIGNAL mit „Touchstones“, OPETH mit „Heritage“, PAIN OF SALVATION mit „Road Salt Two“ und natürlich auch REDEMPTION mit „This Mortal Coil“. Da letzgenannte Band um Ray Alder, Bernie Versailles und Nick Van Dyk in Europa nicht gerade zu den Stammgästen zählen und auch sonst nicht besonders viel von sich reden machen, nutzen wir die Möglichkeit zu einem ausführlichen Interview mit dem musikalischen Kopf der Band, Nick Van Dyk, der nicht nur Stellung zum intensiven aktuellen REDEMMPTION Album bezieht. Also ab damit!
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10. Dezember 2011
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Auf die Tour von POISONBLACK hatte ich mich besonders gefreut, ist es doch schon wieder 4 Jahre her, daß ich die Band zum letzten Mal gesehen habe. Dabei verschlägt es mich in das Cafe Central, das zentral im schönen Städtchen Weinheim liegt, mit dem großen, kostenlosen Parkplatz direkt vor der Tür punkten kann und in dem man von den Damentoiletten den direkten Blick auf die Wachenburg hat. Das Cafe Central ist ein netter Laden, in dem Getränke praktischerweise in wieder verschließbaren Flaschen verkauft werden. Die Tour ist mit weniger als 10 Terminen eigentlich eher ein Tourchen und in Weinheim findet das letzte Konzert dieser Konzertreihe statt. Leider ist der Konzertraum gähnend leer und auch im Foyer stehen nur wenige Leute rum.
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09. Dezember 2011
 Ich erinnere mich noch genau an meinen ersten Kontakt mit den Finnen, als "Oceanborn" auf dem gerade neu gegründeten Drakkar-Label auf den Markt kam. Nach dem Intro von "Gethsemane" wurde das Teil umgehend gekauft, mich hat selten etwas so schnell überzeugt. Der Nachfolger "Wishmaster" fiel ein wenig ab, weil man zu kompakt arrangierte, ein Manko, welches man bei "Century Child" wieder wett machte. Dann trat man leider in die PEARL JAM-Falle. Während die Grunger auf ihrem phänomenalen Debüt einen schwachen Song hatten, der aber prägend für das weitere Schaffen sein sollte, so taten NIGHTWISH es ihnen mit "Slaying The Dreamer" gleich. Allzu tief gestimmte Riffs beissen sich einfach mit dem immer präsenter werdenden Orchester. Nun folgt die Reifeprüfung für die neue Sängerin Anette Olzon. Ihre Beiträge auf "Dark Passion Play" waren trotz des großen Schattens ihrer Vorgängerin mehr als akzeptabel. Live stand sie anfangs in der Kritik, konnte sich aber auf der langen Tour steigern. Nachdem das letzte Album einfach zu lang ausfiel geht die Truppe um Tuomas Holopainen sogar einen noch ambitionierteren Weg. Zum dem Werk soll ein ganzer Film in der Art wie "The Wall" oder "Brave" gedreht werden. Die Gefahr sich zu übernehmen schwingt da immer mit, mal sehen wie man sich in musikalischer Hinsicht aus der Affäre zieht.
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