eufobia eufobiaDiese Truppe aus Bulgarien war mir bisher nicht geläufig, was verwunderlich ist, denn dies ist bereits das dritte Werk. Gut aufgemacht im Pappschuber und entsprechend nettem Cover macht der Silberling zuerst optisch einen positiven Eindruck. Musikalisch geht es grob gesagt in die technische Thrash Metal Richtung. Coole Riffs, beeindruckende Breaks, aberwitziges Drumming schwirren einem um die Ohren. Zunächst beeindruckend, denn rein spielerisch gesehen lässt man nichts anbrennen.

Die Band hat etwas auf dem Kasten, das lässt sich nicht leugnen. Leider gibt es da ein Problem: der Gesang! Dieser ist sehr stark im Hintergrund und steht in keinster Relation zur anspruchsvollen Instrumentalarbeit. Zu eindimensional, keinerlei Melodieanbindung, einfach schwach. Ansonsten wären Songs wie „Hater“, „Fat Sack Of Shit“ oder das deathige „Scarecrow“ Futter für Freunde von MEGADETH über ANACRUSIS bis hin zu VOIVOD. Ein Stück wie „Lust“ ist bis auf die schwachen Vocals wirklich der Hammer. Leider übertreibt es die Band mit Riffs und Breaks desöfteren. EUFOBIA wollen oft zu viel auf einmal. Das killt die Platte meiner Meinung dann völlig, egal was da auch instrumentaltechnisch abgeht. Sorry. (Ralf)


Bewertung:

Ralf4,0 4 / 10

Anzahl der Songs: 10
Spielzeit: 30:05 min
Label: Wizard
Veröffentlichungstermin: 01.11.2016

Submit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to Twitter
Anmelden

Neckbreaker präsentiert

Neckbreaker auf Facebook

nb recruiting 2015

nb forum 2015

nb gallery 2015