Rock Hard Festival 2019 (07. - 09.06.2019, Gelsenkirchen) - Samstag, 08.06.

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TYLER LEADS
Einfach nur bodenständig wurde der zweite Tag mit solidem Hard Rock eröffnet. TYLER LEADS aus den unweiten Recklinghausen schickten sich an zur frühen Mittagsstunde die verkarterten Leiber zur Bühne zu locken. Das gelang erstaunlich gut, trotz etwas stürmischen Wetter füllte sich das Amphitheater schon zu einem guten Drittel. Die Anwesenden werden es nicht bereut haben, denn mit ihrem ordentlich nach vorne gehenden Hard Rock macht die Band einfach Spaß und umschiffte ein paar technische Probleme routiniert.

Setlist TYLER LEADS:

Call of the Wild
Tyler Leads
The Witch
Lady In Green
Big City Blues
?
Electric Wasteland
Burning Smoke

 

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THE VINTAGE CARAVAN
Rockig ging es dann auch weiter. THE VINTAGE CARAVAN bereichern ihren Sound aber noch mit einer psychedelischen Note. Ganz offensichtlich konnten sie genau damit nicht nur bei mir punkten. Aber nicht nur damit, sondern auch mit ihrer nach vorne gehenden Performance. Bei den Songs griff die Band auf die letzten drei der vier Studioalben zurück und gab so einen breiten Einblick in ihr Repertoire.

Setlist THE VINTAGE CARAVAN:

Reflections
Set Your Sights
Babylon
Innerverse
Reset
Expand Your Mind
Midnight Meditation



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CARNIVORE A.D.
Ein wenig gespannt war ich ja schon auf CARNIVORE A.D. muss ich gesehen, denn die Nachlassverwalter hatte ich live bis dato noch nicht gesehen. Frontmann Baron Misuraca kommte Pete Steele optisch durchaus nah. Bei den Songs wurde auch ganz die Retroschiene gefahren, ausschließlich Songs von "Carnivore" und "Retaliation" standen auf der Setlist. Also nicht neues und das dürfte sicher viele sogar erfreut haben. Mir hingegen hat der Song "World Wars III and IV" gefehlt. Dafür war die Spielfreude jederzeit greifbar und das ist auch nicht selbstverständlich. Gute Auftritt!

Setlist CARNIVORE A.D.:

Carnivore
Predator
Inner Conflict
Jesus Hitler
God Is Dead
Race War
Sex and Violence

 

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HEIR APPARENT
Nicht minder gespannt war ich auf HEIR APPARENT wobei hier dann der Funke leider nicht so richtig überspringen wollte. Möglicherweise sind die Songs etwas zu komplex um die breite Masse live ad hoc zu überzeugen. Die Fans waren natürlich trotzdem zufrieden, mit u.a. "Another Candle" und "The Servant" wurden auch einige Klassiker geboten.

Setlist HEIR APPARENT:

Hands of Destiny
The Servant
The Door
Crossing the Border
Another Candle
Insomnia
Keeper of the Reign
The Road to Palestine
Tear Down the Walls



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SYMPHONY X
Progressiv ging es dann auch weiter. Aber SYMPHONY X konnten das Publikum deutlich mehr mitreissen. Die Band um Ausnahmegitarrist Michael Romeo überzeugte sogar mit reichlich Spielfreude. Keine Müdigkeit also zum Ende ihrer Europa-Tour. Da dieser Auftritt Teil der Tour war, gab es auch bei der Setlist das ganz normale Tourprogramm exklusiv der dortigen Zugabe "The Odyssey".

Setlist SYMPHONY X:

Iconoclast
Evolution (The Grand Design)
Serpent's Kiss
Nevermore
Without You
Run With the Devil
Sea of Lies
Set the World on Fire (The Lie of Lies)

 

 

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SKID ROW
Höchste Zeit mal wieder etwas für die Nostalgiker anzubieten und dabei auch gleichzeitig den Partyteil des Festivals zu starten. SKID ROW lieferten und das auch ohne Gitarrist Dave Sabo. Der wurde allerdings auch würdig von Ryan Cook vertreten. Mangels aktuellem Material musste die alten Hits herhalten und die zünden nach wie vor, klar. Lautstark wurden Songs wie "18 And Life" und Youth Gone Wild" mitgesungen. Warum allerdings Andy Brings zu "Youth Gone Wild" unbedingt als Gastsänger mit auf die Bühne musste bleibt unklar.

Setlist SKID ROW:

Slave to the Grind
Sweet Little Sister
Big Guns
18 and Life
Piece of Me
Livin' on a Chain Gang
Psycho Therapy (Ramones cover)
Get the Fuck Out
Monkey Business
Makin' a Mess
We Are the Damned
Youth Gone Wild

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CANNIBAL CORPSE
Viel Death Metal gab es auch in diese Jahr mal wieder nicht, aber CANNIBAL CORPSE konnten dafür mächtig entschädigen. Die inzwischen ja auch nicht mehr so ganz jungen Herrschaften sind live immer eine Bank. Der Corpsegrinder 'propellerter' sich durch die gesamte Spielzeit und die Riffs waren scharf wie immer. Leider durfte "Hammer Smashed Face" aus rechtlichen Gründen nur in einer instrumentalen Version gespielt werden. Aber selbst die ließ die Fans austicken. Ganz groß!

Setlist CANNIBAL CORPSE:

Code of the Slashers
Only One Will Die
Red Before Black
Staring Through the Eyes of the Dead
The Wretched Spawn
Unleashing the Bloodthirsty
Kill or Become
Stripped, Raped and Strangled
?
Death Walking Terror
Make Them Suffer
Hammer Smashed Face (Instrumental)

 

 

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GAMMA RAY
Kai Hansen war lange genug mit Helloween unterwegs und nun gilt es wieder mit GAMMA RAY voll durchzustarten. Da bot sich die Headlinerposition am zweiten Festivaltag schon an. Routiniert spulten die Nordlichter ihr Programm ab inkl. reichlich Interaktion mit dem Publikum. Auch wenn Frontmann Frank Beck und Kai Hansen bei den Gesangsparts nicht immer abgestimmt waren, ein guter Auftritt der eines Headliners würdig war.

Setlist GAMMA RAY:

Land of the Free
Man on a Mission
Master of Confusion
Gardens of the Sinner
Heavy Metal Universe
Dethrone Tyranny
The Silence
To the Metal
Somewhere Out in Space
Rebellion in Dreamland
Heaven Can Wait
Last Before the Storm
Hellbent
Send Me a Sign
Avalon

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